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Die meisten Räume haben eine Stelle, an der nichts Gekauftes passt: die Nische neben dem Kamin, die Schräge über der Treppe, der Vorsprung, den kein Schrank überbrückt. Genau dort fängt unsere Arbeit an.

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Werkbank mit aufgehängtem Handwerkzeug
  • Aufmaß von Nischen, Schrägen, Vorsprüngen und Altbaugrundrissen
  • Planung von Einbauten und passgenauen Ergänzungen
  • Entwurf und Konstruktion von Einzelstücken: Tische, Regale, Sideboards
  • Anpassung vorhandener Möbel an neue Räume
  • Aufarbeitung von Oberflächen: schleifen, ölen, wachsen
  • Instandsetzung von Beschlägen, Auszügen und Bändern
  • Montage genormter Regal- und Schranksysteme
  • Sockel-, Leisten- und Anschlussarbeiten

Der Bestand hat immer recht. Man muss ihn nur richtig aufmessen.

Warum Standardmaße im Altbau scheitern

Wände sind selten im Lot, Böden selten eben, und über vier Meter Länge summiert sich beides. Ein Schrank von der Stange steht deshalb entweder vorn auf oder zeigt hinten eine Fuge — kaschiert wird das mit Leisten, die man später sieht.

Wir nehmen den Bestand an mehreren Punkten auf und planen die Abweichung ein, statt sie zu verstecken. Der Unterschied kostet eine Stunde Aufmaß und entscheidet über das Ergebnis.

Vorhandenes weiterverwenden

Beim Umzug passt der Schrank aus dem alten Schlafzimmer selten in das neue. Häufig lässt er sich kürzen, in der Tiefe reduzieren oder um ein Passstück ergänzen, statt ihn zu ersetzen.

Ob sich das lohnt, hängt vom Aufbau ab: Massivholz und furnierte Tischlerplatten lassen sich gut bearbeiten, foliert beschichtete Spanplatte selten sauber. Wir sehen es uns an und sagen offen, wenn ein Neubau der ehrlichere Weg ist.

Aufarbeiten lohnt öfter, als man denkt

Ein zerkratzter Massivholztisch, eine matt gewordene Kommode, eine Tür mit ausgeschlagenem Band — das sind meist Stunden, keine Neuanschaffungen. Eine geölte Oberfläche lässt sich anschleifen und auffrischen, ohne dass man die Reparaturstelle danach findet.

Bei lackierten und beschichteten Möbeln sind die Grenzen enger. Auch das sagen wir vorher, nicht hinterher.

Schreiner bearbeitet ein Werkstück an der Hobelbank

Ablauf

Wie wir vorgehen

  1. Ansehen

    Wir kommen vorbei und beurteilen, was möglich ist. Bei kleineren Arbeiten oft mit direkter Einschätzung vor Ort.

  2. Aufmaß

    Bestand an mehreren Punkten aufnehmen: Wandverlauf, Bodengefälle, Schrägenwinkel, vorhandene Anschlüsse.

  3. Lösung

    Vorschlag mit Zeichnung und Materialangabe, dazu eine offene Einschätzung, ob sich der Aufwand lohnt.

  4. Ausführung

    Anpassung, Einbau oder Aufarbeitung — je nach Umfang vor Ort oder in der Werkstatt.

Machen Sie auch kleine Arbeiten?

Ja. Eine klemmende Tür, ein ausgeschlagenes Band, ein Regalboden für eine Nische — das gehört dazu. Wir sagen Ihnen vorab, ob sich die Anfahrt für den Umfang lohnt oder ob wir es beim nächsten Termin in der Nähe mitnehmen.

Lohnt sich Aufarbeiten gegenüber Neukauf?

Bei Massivholz fast immer, bei furnierten Möbeln oft, bei folierten Spanplattenmöbeln selten. Entscheidend ist der Aufbau, nicht das Alter. Wir sehen es uns an und sagen es Ihnen offen.

Können Sie Möbel an eine Dachschräge anpassen?

Ja, das ist einer der häufigsten Fälle. Wichtig ist, den Schrägenwinkel an mehreren Stellen aufzunehmen — Sparren laufen selten exakt parallel, und über vier Meter macht das schnell zehn Zentimeter aus.